Familienstellen

Unser Leben wird von Ereignissen bestimmt, die teilweise sichtbar sind, aber auch im Verborgenen liegen können. Verdrängtes und Verborgenes – auch aus Vorgenerationen zeigt Wirkungen, die wir nicht verstehen können und von denen wir nicht loslassen können.
Es geht hierbei auch um sogenannte Familiengesetze, die sich im Zusammenleben von Partnern und Familienverbänden etabliert haben. Wenn diese Familiengesetze nicht befolgt bzw. teilweise oder ganz außer Kraft gesetzt werden, sorgt in der Regel ein sogenanntes Familiengewissen für einen Ausgleich, der meistens leider eine schlimme Lösung beinhaltet.
Beispielhaft handelt es sich um folgende Problemsituationen:
- Psychische Krisen / Süchte
- Wiederkehrende Krankheiten oder unerklärliche Psychosomatika
- Schwere Schicksale
- Probleme im Beruf oder der Beziehung
- Verhaltensstörungen bei Kindern
Als Lösungsansatz gibt es sehr gute Erfahrungen mit der Familienaufstellung. Die Methode bietet den Nutzen:
- verborgene Kräfte und Ressourcen kennenzulernen
- die verloren gegangene Ordnung wieder herzustellen
- die innere Sichtweise zu verändern
Was ist eine Familienaufstellung?
- Teilnehmer sind Einzelne oder Paare
- Zu Beginn der Familienaufstellung wird das innere Seelenbild mit den Problemen aufgestellt
- Der Klient sucht aus der Gruppe Stellvertreter für die Familienmitglieder aus und stellt sie in Beziehung zueinander
- Das Stellen erzeugt ein spezielles Kraftfeld, die Personen fühlen sich wie die dargestellten Familienmitglieder
- Zusammenhänge und bisher verborgene Wahrheiten kommen ans Licht
- Heilsame Lösungen für alle werden gefunden
- Es erfolgen keine Kommentare von den Teilnehmern
- Es herrschst absolute Schweigepflicht
- Sensible und persönliche Anliegen können auch verdeckt bearbeitet werden
Die systemische Familienaufstellung kann in einer Einzelsitzung oder in einer Wochenendgruppe stattfinden.